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FINANZRICHTLINIEN (FiR) - Hauptversammlung 2011


§ 1 Verantwortlichkeiten, Kontenführung

(1)   Finanzverwaltung und Kassenführung sind grundsätzlich Aufgaben des Schatzmeisters. Hierbei wird er durch die Bundesgeschäftsstelle unterstützt.

Er unternimmt in Abstimmung mit dem Bundesgeschäftsführer alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Mittel nur für satzungsgemäße Zwecke ausgegeben werden.

Die Erarbeitung des Haushaltsvoranschlages und die Berichterstattung bei der Hauptversammlung (HV) obliegen dem Schatzmeister.

(2)   Konten werden ausschließlich auf den Namen der Gesellschaft unterhalten. Verfügungsberechtigt sind der Schatzmeister, im Vertretungsfall der Präsident oder der Bundesgeschäftsführer.

(3)   Die jährliche Überprüfung der Haushalts- und Kassenführung wird durch die von der HV gewählten Rechnungsprüfer vorgenommen.

(4)   Der Schatzmeister bzw. der Bundesgeschäftsführer sind bei allen Vorgängen, die Kosten verursachen, zuvor rechtzeitig zu beteiligen. Dies gilt insbesondere bei

  1. -der Beschaffung von Investitionsgütern,

  2. -bei der Vorbereitung und Durchführung von Kongressen, Fortbildungsveranstaltungen und Tagungen sowie

  3. -bei allen sonstigen Veranstaltungen der Gruppen, Arbeitskreise und Bereichsgruppen, bei denen die finanzielle Abwicklung über Konten der Gesellschaft erfolgt. In diesen Fällen ist frühzeitig ein Finanzierungsplan gemäß der Anlagen der „Mitteilungen der Bundesgeschäftsstelle“ vom 05.10.2006 (Leitfaden für Planung, Durchführung und Abrechnung von Veranstaltungen der DGWMP e. V.) vorzulegen.


§ 2 Mitgliedsbeitrag

(1)   Der Mitgliedsbeitrag ist eine Bringeschuld. Seine Höhe wird von der HV festgesetzt. Der Beitrag beträgt ab 01.01.2012 € 54,- im Kalenderjahr. Sanitätsoffizieranwärter, andere Studenten und sonstige in Berufsausbildung befindliche Mitglieder in vergleichbaren Lebensumständen zahlen bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres € 42,-.

(2)   Der Mitgliedsbeitrag wird spätestens zum 30. März des Jahres grundsätzlich im Lastschriftverfahren erhoben. Wenn der Beitrag aus vom Mitglied zu vertretenden Gründen nicht per Lastschrift eingezogen werden kann, trägt das Mitglied die entstehenden Gebühren, mindestens jedoch € 5,-.

(3)   Der Beitragseinzug erfolgt zentral durch die Bundesgeschäftsstelle. Maßnahmen gegen säumige Mitglieder sind vom Schatzmeister einzuleiten.

(4)   Beitragsfrei sind Ehrenpräsident, Ehrenmitglieder, Korrespondierende Mitglieder, fördernde Mitglieder, Angehörige der Schwestergesellschaften in Österreich und der Schweiz sowie Mitglieder von dem Jahr an, in dem sie das 90. Lebensjahr erreichen.

(5)   Das Präsidium kann auf Antrag in begründeten Fällen den Beitrag stunden, ermäßigen und ggf. erlassen.



§ 3 Kostenerstattung

(1)   Reisekosten können nur erstattet bzw. bezuschusst werden, wenn für die betreffende Reise ein Beschluss der HV oder des Präsidiums vorliegt oder die Reise vom Präsidenten angeordnet bzw. genehmigt wurde. Werden bei Veranstaltungen der Gesellschaft Kosten von Dritten übernommen, entfällt die Erstattung durch die Gesellschaft (z. B. bei Dienstreise).

(2)   Für Funktionsträger der Bereichsgruppen, Gruppen oder Arbeitskreise werden Reisekosten im Rahmen ihres Auftrages auf Antrag erstattet bzw. bezuschusst.

(3)   Reisekosten im Einzelnen:

a)   Tagegeld (nur pauschal, ohne Einzelkostennachweis)

Ein- und mehrtägige Reisen

mehr als   8 Stunden €  6,-

mehr als 14 Stunden € 12,-

ganztägig (24 Stunden) € 24,-

Tagegelder werden bei unentgeltlicher Bereitstellung von Verpflegung um 20% bei Frühstück und um je 30% bei Mittag- und Abendverpflegung gekürzt.

b)   Übernachtungen

Übernachtungen mit Kostennachweis (spezifizierte Quittung), im Höchstfalle € 120,-.

Soweit nicht bekannt oder erkennbar, wird angenommen, dass bei den nachgewiesenen Übernachtungskosten das Frühstück enthalten ist, was zu einer regelmäßigen Kürzung von € 4,80  des zu erstattenden Betrages führt.

c)   Fahrtkosten

  1. -Fahrtkosten werden grundsätzlich nach den Tarifen der DB AG 1. Wagenklasse einschl. evtl. erforderlicher Zuschläge erstattet. Verbilligte Fahrtmöglichkeiten mit Sondertarifen der DB AG sind, wo immer sinnvoll machbar, zu nutzen. Eine Bahncard kann auf Antrag je nach Reiseaufwand für die Gesellschaft teilweise oder vollständig erstattet werden.

  2. - Fahrten mit dem eigenen PKW sind alternativ möglich. Die Abrechnung erfolgt mit 0,20 € je gefahrenem Kilometer – höchstens jedoch 170,- € – grundsätzlich für die Wegstrecke zwischen Wohnort des Reisenden und dem Reiseziel. Hiermit sind alle Neben- und Zusatzkosten (Mautgebühren, Parkgebühren o.ä.) im Grundsatz mit abgegolten. Die Mitnahme einer weiteren Person wird mit 0,03 € je gefahrenem Kilometer bezuschusst. Besteht an der Benutzung eines Kraftwagens ein erhebliches Vereinsinteresse, kann die Wegstreckenentschädigung auf 0,30 € je gefahrenem Kilometer erhöht werden. Diese Einzelfallregelung ist gem. § 3 (1) der FiR im Vorfeld zu beantragen. Hierbei entfällt die o. a. Höchstgrenze von 170,- €.

  3. -Die Nutzung einer alternativen Reiseoption besteht. Eine Erstattung der hieraus resultierenden Kosten erfolgt nach Vergleich der entsprechenden Kostenaufwendungen für die Fahrt mit der DB AG 1. Wagenklasse inkl. Zuschläge in der Form, dass die Kostenübernahme der preisgünstigsten Reisemöglichkeit erfolgt. Hierbei wird die Möglichkeit der Einsparung von Übernachtungskosten und Tagegelder mit berücksichtigt.

(4)   Reisekosten werden grundsätzlich nur nach Vorlage von Originalbelegen und unter Nutzung der jeweils vorgegebenen Vordrucke (Reisekostenrechnung der DGWMP) erstattet. Auf Wunsch werden die Originalbelege mit entsprechendem Bearbeitungsvermerk zurückgesandt.

(5)   Auf Antrag kann in begründeten Einzelfällen für ausländische Referenten ein Reisekostenzuschuss gewährt werden.

  1. a)Für anreisende Referenten innerhalb Europas bis zur Höhe der tatsächlichen Ticketkosten, maximal aber nicht mehr als € 500,-.

  2. b)Für anreisende Referenten außerhalb Europas bis zur Höhe der tatsächlichen Ticketkosten, maximal aber nicht mehr als € 750,-.

(6)   Soweit Kosten für Porti, Büromaterial und Telefon o.ä. angefallen sind und vorab verauslagt wurden, werden diese auf Antrag und Vorlage der Originalbelege erstattet. Pauschalansätze für o.g. Auslagen (z.B. Telefonkosten) werden grundsätzlich nicht erstattet.

Ausgaben für Kränze, Geschenke u.ä. sind immer vorab über die Bundesgeschäftsstelle zu beantragen.

Rechnungen für o.a. Ausgaben müssen auf die DGWMP e. V. /Bundesgeschäftsstelle ausgestellt sein und sind dieser als Anlage mit den hierfür vorgesehenen Antragsformularen unmittelbar zuzuleiten.



§ 4 Spenden

Die Deutsche Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie ist steuerrechtlich kein anerkannter gemeinnütziger Verein. Daher dürfen keine Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.

Die Entgegennahme von Spenden ist dem Präsidium der DGWMP e. V. vorbehalten.



§ 5 Schlussbestimmungen

(1)   Diese Finanzrichtlinien wurden von der Hauptversammlung 2011 verabschiedet. Alle früheren diesbezüglichen Regelungen verlieren damit ihre Gültigkeit.

(2)   Das Präsidium ist ermächtigt, in besonderen Fällen und aus wichtigen Gründen von diesen Finanzrichtlinien vorübergehende abweichende Regelungen zu treffen. Hierüber ist in der nächsten Hauptversammlung abschließend zu entscheiden.


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