SATZUNG (6. Oktober 2016)


Präambel:

Die Deutsche Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e. V. versteht sich in enger Verbundenheit mit der Tradition deutschen militärischen Sanitätswesens, aus dem so bedeutende Persönlichkeiten wie Rudolph Virchow, Friedrich Loeffler, Emil von Behring, Erich Hoffmann und viele andere mehr hervorgegangen sind, als Nachfolgerin der ”Berliner Militärärztlichen Gesellschaft” von 1864, ab 1927 ”Deutsche Militärärztliche Gesellschaft”. Des Weiteren fühlt sich die Gesellschaft der Tradition des Bundes Deutscher Veterinäroffiziere verpflichtet.


Sie wurde zunächst als „Vereinigung ehemaliger Sanitätsoffiziere” am 19. Juni 1954 in Bonn wieder gegründet. Seit dem 30. Juni 1973 trägt sie den jetzigen Namen. Als Gründungstag gilt der 10. September 1864.


Ihr Wahlspruch lautet: SCIENTIAE - HUMANITATI - PATRIAE.


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Die Gesellschaft führt den Namen Deutsche Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e. V. (DGWMP) - Vereinigung deutscher Sanitätsoffiziere (VdSO).


(2) Sitz der Gesellschaft ist Bonn. Sie ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn eingetragen.


(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 Ziele und Aufgaben

  1. (1)Zu den vornehmlichen Zielen und Aufgaben der Gesellschaft zählt die Förderung der Wehrmedizin einschließlich der Zahn- und Tiermedizin sowie der Wehrpharmazie in Praxis, Wissenschaft und Forschung. In Wahrnehmung der erweiterten nationalen und internationalen Verantwortung der Bundeswehr umfasst dies auch die Gebiete der Organisation und Führung im Sanitätsdienst der Bundeswehr.

  2. (2)Daneben stellt die Gewinnung und Förderung des Nachwuchses und der Offiziere im Sanitätsdienst ein besonderes Anliegen dar.

  3. (3)Der offene Austausch und eine enge Zusammenarbeit mit anderen nationalen und internationalen Organisationen gleicher Interessenrichtung stellt ein weiteres wichtiges Ziel der Gesellschaft dar.

  4. (4)Im Einzelnen soll dies erreicht werden durch:

  5. a)die Gewinnung und Verbreitung von wehrmedizinisch relevanten fachlichen Erkenntnissen auf allen Gebieten des Sanitätsdienstes der Bundeswehr,

  6. b)die Gewinnung und Verbreitung von Erkenntnissen auf den Gebieten der Organisation und Führung des Sanitätsdienstes,

  7. c)die Vermittlung von Verständnis für die Bedeutung des Sanitätsdienstes und die Förderung des Ansehens der Sanitätsoffiziere und der übrigen Angehörigen des Sanitätsdienstes in der Bundeswehr, im zivilen Gesundheitswesen sowie in Staat und Gesellschaft,

  8. d)die Förderung der Ausbildung, der Weiterbildung und vor allem der Fortbildung der eigenen Mitglieder und darüber hinaus aller an den Zielen der Gesellschaft Interessierten,

  9. e)die Zusammenarbeit mit den Organen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, mit anderen Fachgesellschaften und geeigneten Aus-, Weiter- und Fortbildungsinstitutionen sowie mit Standes- und sonstigen Organisationen des In- und Auslandes,

  10. f)die Repräsentanz und Interessenvertretung der deutschen Sanitätsoffiziere und Offiziere im Sanitätsdienst national und international,

  11. g)die Wahrung und Fortschreibung der Tradition der früheren Vereinigungen der Sanitätsoffiziere, Veterinäroffiziere und Militärapotheker,

  12. h)die Pflege von Kameradschaft und Geselligkeit.

  13. (5)Die Gesellschaft ist bestrebt, Persönlichkeiten für sich zu gewinnen, die für Fragen der Wehrmedizin einschließlich der Zahnmedizin, der Tiermedizin und der Wehrpharmazie sowie der Grenzgebiete der medizinischen und pharmazeutischen Wissenschaften im Dienste von Wehrmedizin und Wehrpharmazie aufgeschlossen sind.

  14. Sie ist parteipolitisch, konfessionell und weltanschaulich nicht festgelegt.

  15. (6)Einzelheiten in Verfolgung dieser Ziele und Aufgaben werden durch die Geschäftsordnung (GO) geregelt. Darüber hinaus gelten die Finanz-, Wahl- und Ehrungsrichtlinien.


§ 3 Mitgliedschaft

(1) Die Gesellschaft besteht aus:

-   Ordentlichen Mitgliedern,

-   Mitgliedern, die befristet zugleich dem Deutschen SanOA e. V. angehören    (Doppelmitgliedschaft),

-   Fördernden Mitgliedern,

-   Ehrenmitgliedern,

-   Korrespondierenden Mitgliedern.


(2) Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung in Verbindung mit den Ehrungsrichtlinien.


§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder Streichung aus der Mitgliederliste.


(2) Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung.


§ 5 Rechte und Pflichten

(1) Alle Mitglieder

-   haben das aktive und passive Wahlrecht,

-   können an allen Veranstaltungen der Gesellschaft teilnehmen,

-   erhalten alle Informationen über die Belange der Gesellschaft.


(2) Alle Mitglieder verpflichten sich,

-   wo immer möglich, für die Ziele und Aufgaben der Gesellschaft aktiv einzutreten,

-   zur regelmäßigen Beitragszahlung und Mitteilung bei Änderung persönlicher Daten.


§ 6 Gliederung der Gesellschaft

(1) Die Gesellschaft gliedert sich in Bereichsgruppen und Gruppen. Beide sind Untergliederungen ohne eigene Rechtsfähigkeit. Sie werden jeweils von einem Vorstand geleitet und führen die Aufgaben der Gesellschaft auf der jeweiligen regionalen Ebene durch.


(2) Zur Gruppe SanOA und junge SanOffz gehören Mitglieder des SanOA e. V. mit Doppelmitgliedschaft, sie nimmt die Aufgaben der Gesellschaft für diese Mitglieder überregional wahr und ist damit der Struktur einer Bereichsgruppe gleichgestellt.


(3) Es können Arbeitskreise (AK) gebildet werden, in denen allgemein interessierende oder approbationsorientierte Themen behandelt werden. Alle AK stehen allen Mitgliedern zur Mitarbeit offen.


(4) Einzelheiten regeln die Geschäftsordnung und die Wahlrichtlinien.


§ 7 Organe

Die Organe der Gesellschaft sind das Präsidium, der Präsidialbeirat und die Hauptversammlung.


§ 8 Präsidium

(1) Mitglieder (weiblich, männlich) des Präsidiums sind:

  1. -  der Präsident, er wird auf eine Amtszeit von drei Geschäftsjahren durch die Hauptversammlung (HV) in geheimer Wahl gewählt.

    Er kann grundsätzlich nur für eine weitere Amtszeit durch die HV in geheimer Wahl wiedergewählt werden.

-   drei Vizepräsidenten,

-   der Schatzmeister,

-   bis zu acht Beisitzer, wobei alle Mitgliedergruppen (gem. Approbation, Laufbahn, Status) repräsentiert sein sollen.


Sie werden für eine Amtszeit von drei Geschäftsjahren durch die Hauptversammlung in geheimer Wahl gewählt.


(2) Der / die Vorsitzende des Deutschen SanOA e. V. o. V. i. A. nimmt stimmberechtigt an den Sitzungen des Präsidiums teil.


(3) Ständige Gäste der Sitzungen des Präsidiums mit beratender Stimme sind gebeten:

-   der Ehrenpräsident,

-   der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr,

-   Sonderbeauftragte des Präsidiums,

-   der Bundesgeschäftsführer.


(4) Vorstand gemäß § 26 BGB mit Einzelvertretungsrecht sind der Präsident, die drei Vizepräsidenten und der Schatzmeister.


(5) Das Präsidium ist zuständig für alle Angelegenheiten der Gesellschaft, soweit diese nicht anderen Organen vorbehalten oder übertragen sind.


(6) Weitere Einzelheiten regeln die Geschäftsordnung und die Wahlrichtlinien.


§ 9 Präsidialbeirat

(1) Der Präsidialbeirat setzt sich aus den Vorsitzenden der Bereichsgruppen, der sechs Arbeitskreise und eines Vertreters der Gruppe SanOA und junge SanOffz zusammen. Bei Verhinderung kann ein Vertreter an den Sitzungen teilnehmen.


(2) Der Präsidialbeirat berät das Präsidium, insbesondere in grundsätzlichen bereichsgruppenübergreifenden Angelegenheiten sowie in der Vorbereitung der Hauptversammlung durch Formulierungen von Empfehlungen (Voten).


(3) Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung.


§ 10 Hauptversammlung (HV)

(1) Die Hauptversammlung entspricht der Mitgliederversammlung gem. §§ 27 und 32 BGB. Sie wird in Form einer Delegiertenversammlung durchgeführt.


(2) Stimmberechtigte Mitglieder der HV sind:

-   die Delegierten der Bereichsgruppen,

-   die Delegierten der Gruppe SanOA und junge SanOffz,

-   die Vorsitzenden der Arbeitskreise,

-   die Mitglieder des Präsidiums,

-   die Ehrenmitglieder und die Korrespondierenden Mitglieder,

-   sowie der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr.


(3)

a) Die ordentliche HV ist einmal jährlich durchzuführen, in der Regel in Verbindung mit dem Jahreskongress der Gesellschaft.


b) Ihre Mitglieder sind mit einer Frist von mindestens sechs Wochen schriftlich unter Mitteilung von Ort, Zeit und vorgesehener Tagesordnung (TO) einzuladen. Bei Änderungen ist die TO vierzehn Tage vor der Hauptversammlung ihren Mitgliedern zu übersenden.


c) Darüber hinaus müssen alle Mitglieder der Gesellschaft in geeigneter Weise unterrichtet und auf ihre Teilnahmeberechtigung als Zuhörer hingewiesen werden.


(4)

a) Eine außerordentliche HV kann in unaufschiebbar eilbedürftigen Fällen unter Angabe des Beratungsgegenstandes bzw. der Tagesordnung und der Begründung der Dringlichkeit durch den Präsidenten/das Präsidium oder auf Verlangen von mindestens einem Drittel (1/3) der Delegierten einberufen werden.


b) In diesen Fällen kann die Einberufungsfrist auf zwei Wochen verkürzt werden.


(5) Die HV ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.


(6) Der Beschlussfassung durch die HV sind vorbehalten:


  1. a.Genehmigung des Protokolls der HV,

  2. b.Billigung des Haushaltsvoranschlags,

  3. c.Festlegen der Höhe des Mitgliedsbeitrages,

  4. d.Änderungen der Satzung und der Geschäftsordnung,

  5. e.Entlastung des Präsidiums,

  6. f.Wahl der Mitglieder des Präsidiums,

  7. g.Wahl zweier Rechnungsprüfer für drei Geschäftsjahre,

  8. h.Ernennung zum Ehrenpräsidenten, Ehrenmitglied und Korrespondierenden Mitglied, wobei es nur einen Ehrenpräsidenten gibt,

  9. i.Bildung und Auflösung von Bereichsgruppen und Arbeitskreisen,

  10. j.Korporative Mitgliedschaft in anderen Organisationen,

  11. k.Einsprüche von Mitgliedern in eigener Sache gegen Entscheidungen des Präsidiums,

  12. l.Auflösung der Gesellschaft.



(7) Mehrheiten


Die HV fasst Beschlüsse in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen. Zur Änderung der Satzung sowie zur Ernennung zum Ehrenpräsidenten, Ehrenmitglied und Korrespondierenden Mitglied ist eine Zweidrittel-Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen erforderlich.


(8) Protokoll


Über den Ablauf der HV (zusammenfassend) und die gefassten Beschlüsse (wörtlich) ist eine Niederschrift zu fertigen.


(9) Weitere Einzelheiten regeln die Geschäftsordnung, die Wahl- und die Ehrungsrichtlinien.


§ 11 Auflösung der Gesellschaft

(1) Ein Antrag auf Auflösung der Gesellschaft kann vom Präsidium oder von mehr als der Hälfte aller Delegierten gestellt werden.


(2) Der Antrag muss schriftlich beim Präsidium eingereicht und in die Tagesordnung der HV aufgenommen werden.


(3) Über die beantragte Auflösung sind alle Mitglieder schriftlich zu informieren. Sie werden gleichzeitig gebeten, vor der anberaumten Auflösungs-HV als Entscheidungshilfe für die stimmberechtigten HV-Mitglieder ihre Auffassungen zu der geplanten Auflösung an das Präsidium schriftlich mitzuteilen.


(4) Der Auflösungsbeschluss bedarf einer Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.


(5) Mit dem rechtswirksamen Auflösungsbeschluss sind zugleich zwei Liquidatoren zu bestellen. Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder Wegfall ihres satzungsgemäßen Zweckes fällt das Vermögen der Gesellschaft nach vorheriger Zustimmung des für den Vereinsregistersitz zuständigen Finanzamtes einer gemeinnützigen Organisation gemäß Beschluss der HV zu.


§ 12 Schlussbestimmung

  1. (1)Diese Satzung wurde durch die Hauptversammlung am 6. Oktober 2016 beschlossen.

  2. Sie ist mit Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn gültig.


  3. (2)Die Satzung in der Fassung vom 13. Oktober 2011 verliert mit diesem Tag ihre Gültigkeit.




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