WAHLRICHTLINIEN (WaR) - (30. September 2010)


§ 1 Die Wahlrichtlinien legen die Verfahrensweise für folgende Wahlen fest:

(1)   Wahl des Gruppenvorstandes

(2)   Wahl des Bereichsgruppenvorstandes

(3)   Wahl der Delegierten der Bereichsgruppe zur Hauptversammlung (HV)

(4)   Wahl der Vorsitzenden der Arbeitskreise

(5)   Wahl der Rechnungsprüfer

(6)   Wahl des Präsidiums

(7)   Die Wahl der Delegierten der Gruppe SanOA e. V. und junge SanOffz zur Hauptversammlung (HV) der DGWMP e. V. ist in der Satzung des Deutschen SanOA e. V. geregelt.


§ 2 Wahl des Gruppenvorstandes

(1)   Wahlberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder einer Gruppe.

(2)   Die Einladung der Mitglieder zur Wahl ist 4 Wochen vor dem festgesetzten Termin zu versenden. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Mitglieder der Gruppe anwesend sind.

(3)   Wahlvorschläge werden von den anwesenden Mitgliedern gemacht.

(4)   Die Mitglieder einer Gruppe wählen für eine Amtszeit von drei Jahren einen Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden, einem Stellvertreter und ggf. weiteren Mitgliedern für bestimmte Aufgabenbereiche (z.B. Schriftführer).

(5)   Die Leitung der Wahl hat das älteste anwesende, nicht selbst kandidierende Mitglied (Wahlleiter).

(6)   Die Wahl erfolgt offen, wenn nicht mindestens ein Mitglied eine geheime Wahl verlangt.

(7)   Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der Stimmen erhält und die Wahl annimmt.

(8)   Über die Wahl des Gruppenvorstandes ist ein Protokoll zu erstellen. Eine vom Vorsitzenden der Gruppe unterzeichnete Zweitschrift ist über den Vorsitzenden der Bereichsgruppe dem Präsidium binnen 14 Tagen nach der Wahl zu übersenden. Sie muss die Namen, Vornamen, Titel und Anschrift der Vorstandsmitglieder nebst deren Funktion im Vorstand sowie Beginn und Ende der Amtszeit enthalten. (Am Ende der Wahlperiode endet die Amtszeit jeweils mit dem Ende des Geschäftsjahres am 31. Dezember.)

(9)   Hat in neuen Gruppen noch keine Wahl stattgefunden, so können das Präsidium oder der zuständige Bereichsgruppenvorstand kommissarisch einen Obmann (Stellvertreter) bestellen, der bis zur Wahl die Gruppe im Vorstand der Bereichsgruppe und ggf. auch in der Hauptversammlung stimmberechtigt vertritt.


§ 3 Wahl des Bereichsgruppenvorstandes

(1)   Der Bereichsgruppenvorstand wird für eine Amtszeit von drei Jahren in einer Wahlversammlung gewählt, die aus je zwei gewählten Vertretern der Gruppen besteht. Diese sind in der Regel der Vorsitzende der Gruppe und sein Stellvertreter. Sollte die Gruppe hierzu andere Vertreter entsenden wollen, so sind diese zuvor zu wählen. Die Vertreter der Gruppen sind dem Bereichsgruppenvorstand mit einer Frist von zwei Wochen vor der Wahlversammlung zum Bereichsgruppenvorstand zu benennen.

(2)   Wahlberechtigt sind die Mitglieder der Wahlversammlung. Wählbar sind alle Mitglieder der Bereichsgruppe/Gruppen, auch wenn sie nicht der Wahlversammlung angehören.

(3)   Die Einladung zur Wahlversammlung ist vier Wochen vor dem festgesetzten Termin an die Mitglieder der Wahlversammlung zu versenden. Beschlussfähig ist die Wahlversammlung, wenn mindestens die Hälfte ihrer stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Ist die Wahlversammlung nicht beschlussfähig, ist sie zu schließen; es kann zu einer außerordentlichen Wahlversammlung 15 Minuten nach Schluss der ordentlichen Versammlung einberufen werden, sofern dies auf der Einladung zur ordentlichen Wahlversammlung vermerkt wurde. Die Versammlung ist dann auf jeden Fall beschlussfähig.

(4)   Wahlleiter ist der Vorsitzende der Bereichsgruppe. Steht er zur Wiederwahl, ist das älteste anwesende Mitglied Wahlleiter.

(5)   Gewählt werden der Bereichsgruppenvorsitzende, zwei Stellvertreter, wobei einer zugleich Kassenwart sein kann, und je nach Größe der Bereichsgruppe mehrere Beisitzer für bestimmte Aufgabenbereiche.

(6)   Die Wahl erfolgt offen, wenn nicht mindestens zwei der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder eine geheime Wahl verlangen.

(7)   Gewählt ist, wer im ersten Wahlgang mehr als die Hälfte der Stimmen der anwesenden Mitglieder erhält und die Wahl annimmt. Wird hierbei keine qualifizierende Mehrheit erzielt, reicht im zweiten Wahlgang die einfache Mehrheit.

(8)   Wenn sich eine Bereichsgruppe neu bildet, kann das Präsidium auf Wunsch ggf. einen Wahlleiter entsenden.

(9)   Über die Wahl ist ein Protokoll zu erstellen, das die Namen (Name, Vorname, Titel, Anschrift) der Vorstandsmitglieder mit Angabe der Funktion im Vorstand sowie Beginn und Ende der Amtszeit enthält. Das Protokoll ist innerhalb von 14 Tagen dem Präsidium zu übersenden. Am Ende der Wahlperiode endet die Amtszeit jeweils am Ende des Geschäftsjahres am 31. Dezember.

(10)   Bei Bereichsgruppen ohne Untergliederung bilden alle Mitglieder gemeinsam die Wahlversammlung, die beschlussfähig ist, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Ebenso bilden bei Bereichsgruppen mit nachgeordneten Gruppen, aber insgesamt kleiner Mitgliederzahl, alle Mitglieder die Wahlversammlung, die ebenfalls beschlussfähig ist bei Anwesenheit von mindestens drei Mitgliedern. Im übrigen richtet sich die Wahl nach o.a. Grundsätzen.


§ 4 Wahl der Delegierten der Bereichsgruppe zur Hauptversammlung (HV)

Die Bereichsgruppe wird in der HV durch so viele Delegierte vertreten, dass auf je 70 (in der Spitze 36) Mitglieder ein Delegierter entfällt. Delegierte sind der Vorsitzende und ggf. sein Stellvertreter und weitere Delegierte, wenn die Wahlversammlung zum Bereichsgruppenvorstand nichts anderes bestimmt. Die Wahl weiterer Delegierter und der Ersatzdelegierten erfolgt nach dem Wahlverfahren gemäß o.g. § 3. Sie sind dem Präsidium bis spätestens 8 Wochen vor einer HV zu benennen. Eine Vertretung durch nicht gewählte Mitglieder während der HV ist nicht statthaft.


§ 5 Wahl der Vorsitzenden der Arbeitskreise

Die Wahl richtet sich sinngemäß nach den Grundsätzen der Wahl des Gruppenvorstandes gem. § 2.


§ 6 Wahl der Mitglieder des Präsidiums

Die Mitglieder des Präsidiums werden von der HV gewählt.

(1)   Wahlberechtigt sind die Mitglieder der HV. Wählbar sind alle Mitglieder der Gesellschaft. Die Bereitschaft zur Kandidatur muss schriftlich vorliegen.

(2)   Wahlvorschläge müssen bis spätestens 21 Tage vor dem Wahltermin schriftlich bei der Bundesgeschäftsstelle eingegangen sein. Sie werden den Mitgliedern der HV mit der Tagesordnung bekannt gegeben.

(3)   Wahlleiter ist der Sitzungsleiter. Steht dieser selbst zur Wahl, so geht die Wahlleitung auf den Ehrenpräsidenten und im Verhinderungsfall auf das älteste anwesende, nicht zur Wahl stehende Mitglied der HV über. Der Wahlleiter bestellt aus den Anwesenden die Wahlhelfer.

(4)   Die Wahl der Mitglieder des Präsidiums erfolgt geheim.

(5)   In Einzelwahl können Mitglieder gewählt werden zu den satzungsgemäßen Ämtern

a)   Präsident,

b)   Vizepräsident,

c)   Vizepräsident,

d)   Schatzmeister,

e)   bis zu acht Beisitzer, wobei die Approbationsrichtungen der Sanitätsoffiziere sowie die Sanitätsdienstoffiziere, Offiziere im Sanitätsdienst und Sanitätsoffizieranwärter berücksichtigt werden sollen.

(6)   Gewählt ist, wer im ersten Wahlgang mind. die Hälfte der Stimmen der wahlberechtigten Mitglieder erhält und die Wahl annimmt.

(7)   Ergibt der erste Wahlgang keine qualifizierte Mehrheit, so erfolgt im zweiten Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen des ersten Wahlganges. Gewählt ist, wer dann die einfache Mehrheit der Stimmen erhält und die Wahl annimmt.

(8)   Kann nach dem vorstehenden Wahlverfahren eine Präsidiumsposition nicht besetzt werden, weil kein Kandidat die erforderliche Stimmenmehrheit erhält, können ausnahmsweise mit mehrheitlicher Zustimmung der HV weitere Kandidaten vorgeschlagen werden, über die gem. (6) und (7) abgestimmt wird.


§ 7 Wahl der Rechnungsprüfer

Die Rechnungsprüfer werden mit der Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder der HV gewählt.


§ 8 Wiederwahl

Wiederwahlen sind in allen Fällen möglich.


§ 9 Stimmübertragung

Stimmübertragungen sind nicht zulässig.


§ 10 Schlussbestimmung

(1)   Diese Wahlrichtlinien wurden von der Hauptversammlung am 30. September 2010 verabschiedet.

(2)   Das Präsidium ist ermächtigt, in besonderen Fällen und aus wichtigen Gründen von diesen Wahlrichtlinien vorübergehende abweichende Regelungen zu treffen. Hierüber ist in der nächsten Hauptversammlung abschließend zu entscheiden.

(3)   Die Wahlordnung in der Fassung vom  11. Oktober 2007 verliert hiermit ihre Gültigkeit.

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